Auseinanderdriften
Ich bemerkte, dass Henry sich immer mehr zurückzog und den Augenkontakt mehr als zuvor vermied. "Geht es dir gut?" Fragte ich vorsichtig, aber er zuckte nur mit den Schultern und starrte auf das Fenster. Er schwieg immer öfter und überließ es mir, die leeren Stellen zu füllen. Ich versuchte, die Schwere zu verdrängen, die sich in mein Herz schlich; unser einst lebhaftes Geplänkel war einer unbehaglichen Stille gewichen, einer Leere, die ich nicht so leicht überbrücken konnte. Dennoch blieb ich an seiner Seite und hielt an der Hoffnung fest, den Mann zu sehen, den ich einst kannte.
Auseinanderdriften
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Von Schwester Elaine hören
Das Klingeln des Telefons riss mich aus meinen Gedanken - es war Schwester Elaine. "Grace! Wie ist es dir ergangen?", fragte sie herzlich. In ihrer Stimme schwang eine Welle der Nostalgie mit, die Erinnerungen an einfachere Tage wachrief. Als wir Geschichten aus der Vergangenheit austauschten, musste ich wieder lächeln, denn ihre Fröhlichkeit war ansteckend und ihre Anwesenheit erinnerte mich sanft an alte Freundschaften. Als ich bei dem Anruf verweilte, wurde mir klar, wie diese kleinen Verbindungen die Schatten aufhellen können, die die Pflege so oft wirft.
Von Schwester Elaine hören

